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Viel mehr als das Angebot verschiedener Zahlarten


Wie für Händler die Rechnung im Omnichannel-Payment aufgeht

Omnichannel nimmt Fahrt auf. Immer mehr Händler planen Investitionen in Multikanal-Services. Convenience heißt das Zauberwort. Denn Shopper lieben es bequem. Auch beim Bezahlen.  

Wollen Händler ihre Kunden beim Payment begeistern, müssen sie die „richtigen“ Zahlarten anbieten – und in allen Funktionen und auf allen Kanälen perfekt abwickeln. Angesichts dieser Herausforderungen gerät bei Online-Händlern eine der kaufmännischen Tugenden der post-Internet Ära oft in Vergessenheit: strategisches Forderungsmanagement.

Bei der Verknüpfung von Webshop, Retail Stores und Marktplatz-Varianten stellt sich für Händler eine Reihe wichtiger Fragen: Wie kann die reibungslose Abwicklung von Zahlungseingängen und Rückzahlungen sichergestellt werden? Wie ist mit möglichen Zahlungsstörungen umzugehen? Welchen Einfluss hat das Zahlartenangebot auf den Cash-Flow und die Risikoposition des Unternehmens? Und wie können Prozesse flexibel an zukünftige Omnichannel-Spielarten anpasst werden?  

Oft reicht es nicht aus, Zahlarten nur nach Beliebtheit und Omnichannel-Tauglichkeit auszuwählen. Das Augenmerk sollte sich auch auf mögliche Potentiale zur Optimierung des Umlaufvermögens und der Senkung der Risikolage des eigenen Unternehmens richten.

Idealerweise erfolgt die Transformation des Forderungsmanagements im Omnichannel-Handel in drei Phasen:

  • Kunden verstehen und kennenlernen
    Beobachten und analysieren Sie Ihre Bestandkunden und formulieren Sie das gewünschte Verhalten von Zielkunden. Berücksichtigen Sie u.a. präferierte Zahlarten, Warenkorb, Zahlungsverhalten, Bestellvolumen/-häufigkeit, Altersgruppe, Einkaufsverhalten online versus stationär, Erfahrenheit im Online-Shopping und die Nutzung von sozialen Netzwerken.

 

  • Strategie des Forderungsmanagements entwickeln
    Segmentieren Sie Ihr Bestandskunden-Portfolio und entwickeln Sie geeignete Maßnahmen zur Ansprache Ihrer Zielkunden. Definieren Sie Parameter für generell mögliche Zahlarten, die aktive Steuerung individuell angebotener Zahlarten, die Prüfung und/oder Besicherung des Rechnungskaufes und gewährte Zahlungsziele, die Taktung, Ablauf und Gebühren der Mahn- und Inkassoprozesse.

 

  • Modulare, skalierbare Umsetzung des eigenen Forderungsmanagements
    Stellen Sie die Zahlungsabwicklung und Rückzahlung integriert über alle Kanäle sicher. Transaktionsmengen sollten variabel abzuwickeln und die Prozessparameter flexibel anpassbar sein.

 

Ein derartig transformiertes Forderungsmanagement eröffnet Händlern zusätzliche Steuerungsmöglichkeiten. So wird ein aktives Zahlartenangebot nach Kundensegmenten oder eine Zahlungszielgewährung nach Kundenwert möglich. Auch differenzierte Mahnstrategien können realisiert werden. Durch das aktive Mahnen bestimmter Kundengruppen kann zudem das Ausfallrisiko verringert werden. Durch eine gezielte Senkung der Außenstands-Tage lässt sich eine Verbesserung des Cash-flow erreichen. Und die Entwicklung des Bestandskunden-Portfolios in Richtung Wunschkunden resultiert in einer nachhaltigen Verbesserung der eigenen Risikoposition.  Die Beispiele zeigen es: Setzen Händler auf eine skalierte Transformation ihrer Prozesse im Zahlungs- und Forderungsmanagement, geht für sie auch im Omnichannel die Rechnung auf.


 

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