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BFS Baur Fulfillment Solutions – Ihr Partner für passgenaue Lösungen

24.04.17

3 Tipps für Ihre E-Commerce-Expansion

Wachstum im Ausland – eine große Chance für Online-Anbieter. Für eine erfolgreiche Internationalisierung müssen die Prozesse stimmen. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihren Online-Shop fit für den Cross-Border-Handel machen.

So klappt´s auch mit den Nachbarn

3 Experten-Tipps für Ihr internationales E-Commerce-Fulfillment

 

Mehr Umsatz, mehr Kunden, mehr Gewinn. 77 % aller deutschen Onlineshops liefern bereits ins Ausland. Kein Wunder: Der boomende internationale E-Commerce bietet Online-Händlern ein enormes Wachstumspotential. Doch wer seinen Auslandskunden grenzenlos begeisternde Einkauferlebnisse bieten will, muss Customer Service, Bezahlmethoden und Logistik an landestypischen Vorlieben ausrichten.


 

Tipp 1: Lokalisieren Sie Ihre Fulfillment-Prozesse

Die PayPal Consumer Research Studie aus dem Jahr 2015 zeigt es: Landesspezifisch favorisierte Bezahlmethoden und ein muttersprachlicher Kundenservice gehören zu den Top-10 Umsatztreibern internationaler Online-Shops.

Sprache ist der Schlüssel zu Ihrem Erfolg im Ausland. Ob Bestellung, Frage oder Reklamation: Kunden klären Sachverhalte am liebsten in ihrer Muttersprache. Das schafft Vertrauen – und erhöht die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Kaufs. Persönlicher Customer Service in der Landesprache zählt deshalb zum Pflichtprogramm. Und zwar auf allen Kanälen: am Telefon, per E-Mail, Chat oder Social Media. Nicht nur die Texte im Online-Shop müssen in die jeweilige Landessprache übertragen werden. Auch Rechnungsdokumente, Paketbeilagen oder standardisierte Automails wie Bestell-, Versand- und Retoureninfos sollten professionell übersetzt werden.

Andere Länder – andere Zahlungswünsche. So unterschiedlich wie Kultur und Sprache sind auch die Zahlungsvorlieben Ihrer ausländischen Kunden. Und die variieren schon in Europa erheblich: Kunden aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz zahlen am liebsten per Rechnung oder mit PayPal. Französische und britische Online-Shopper bezahlen häufig mit Kredit- oder Debitkarte. Spanier und Italiener nutzen bevorzugt Prepaidkarten. Und Online-Käufe in den Niederlanden werden oft über das Bezahlverfahren iDeal abgewickelt. Wollen Sie in Ihrem internationalen Shop also nicht wegen fehlender Zahlungsoptionen auf Umsätze verzichten, gilt: Passen Sie Ihren Zahlarten-Mix unbedingt an die landesspezifischen Wünsche Ihrer Kunden an.

3 Tipps Internationalisierung

Tipp 2: Setzen Sie auf die richtige Distributionsstrategie

Heute bestellt, morgen geliefert? Das wünschen sich auch Ihre Auslandskunden. Ein schneller und zuverlässiger Lieferservice zählt zu den Erfolgsfaktoren im internationalen E-Commerce. Basis dafür sind effiziente Logistikprozesse und ein eingespieltes Distributionsnetzwerk. Welches Distributionskonzept Sie wählen, hängt dabei vor allem vom Versandvolumen und Ihrem Zielmarkt ab.

Option 1: Ihre Stückzahlen im Auslandsmarkt sind noch gering? Dann lagern und kommissionieren Sie die Ware über Ihr bestehendes Zentrallager in Deutschland. Alle Bestellungen internationaler Kunden werden auftragsindividuell bearbeitet und versandfertig gemacht. Die einzelnen Packstücke werden mit einem internationalen Versand-Label versehen und an einen international operierenden KEP-Partner übergeben. Dieser übernimmt dann den Cross-Border-Versand Ihrer Sendungen. Retouren werden von Ihren Kunden direkt an Ihr Zentrallager zurückgesandt und dort bearbeitet.

Option 2: Steigt das Bestellvolumen in Ihrem Auslandsmarkt an, sollten Sie die Zusammenarbeit mit einem lokalen KEP-Dienstleister im Zielland erwägen. Dieser übernimmt den Transport Ihrer Pakete auf der letzten Meile und die Auslieferung an den Kunden. Die Einzelsendungen werden in diesem Fall mit einem lokalen Versandlabel versehen und gebündelt an den KEP-Dienstleister übergeben. Im Austausch erhalten Sie die gesammelten Retouren. Durch den konsolidierten Versand können Transportkosten optimiert werden.

Option 3: Ihr internationaler Shop läuft und ist weiterhin auf Wachstum programmiert? Dann lohnt es sich, über ein eigenes Distributionscenter in Ihrem Zielmarkt nachzudenken. Sie doppeln Ihre Warenbestände und personelle Ressourcen – und bearbeiten die Bestellungen und Retouren direkt vor Ort. Ihre Kunden profitieren vor allem von mehr Schnelligkeit. Und je kürzer die Lieferzeit, desto zufriedener sind Ihre Kunden.

Tipp 3: So expandieren Sie erfolgreich in Non-EU-Länder

Grenzenlos wachsen – auch in Nicht-EU-Ländern. Im Online-Handel mit Staaten wie Norwegen, Schweiz oder USA ist spezielles Know-how gefragt. Nicht nur Produktangebot, Sprache und Marketing müssen an die lokalen Bedürfnisse anpasst werden. Für den Im- und Export von Waren in Non-EU-Länder gelten zudem zahlreiche handels-, steuer- und zollrechtliche Bestimmungen. Am Beispiel Schweiz zeigen wir Ihnen, wie Sie diese Herausforderung mit passgenauen Fulfillment-Lösungen meistern:

Payment: Geben Sie alle Preise im Shop in Schweizer Franken an und führen Sie auch die Kundenkonten in der Landeswährung. Schweizer Online-Shopper zahlen am liebsten per Rechnung. Bieten Sie deshalb diese Payment-Methode in Ihrem Zahlungsmix an.

Logistik: Entscheiden Sie sich für eine Partnerschaft mit einem lokalen KEP-Partner, der Ihre Sendungen flächendeckend an die Schweizer Kunden ausliefert. Die Pakete kommissionieren Sie in Ihrem Zentrallager und schicken Sie gebündelt an den Dienstleister. So profitieren Sie von günstigen Transportkosten.

Verzollung: Informieren Sie sich, welche Waren in welchem Wert ein- und ausgeführt (Retouren!) werden dürfen. Für alle Produkte benötigen Sie Ursprungszertifikate. Lassen Sie Ihre Artikel im Wareneingang auf Maße und Gewicht prüfen. Nur korrekte Artikelstammdaten garantieren eine schnelle und reibungslose Verzollung. Wenn Sie die Zollabwicklung an einen Partner übertragen, übermitteln Sie diesem bereits beim Warenausgangsscan alle erforderlichen Daten. Das verkürzt die Lieferzeiten effektiv. Die gespeicherten Daten werden auch für den Nämlichkeitsnachweis herangezogen. Retouren müssen dann auf dem Rückweg nicht nochmals verzollt werden. So sparen Sie Kosten und Verwaltungsaufwand.

Retouren: Bieten Sie Ihren Kunden eine Rücksendeadresse in der Schweiz an. Dort sammeln Sie die Retouren und führen sie kostengünstig zurück. Retournierte Artikel sollten Sie bereits in der Schweiz klassifizieren und in Ihrem Warenwirtschaftssystem erfassen. So können Sie taggleich die Gutschrift veranlassen und Ihre Kunden durch ein gutes Retourenmanagement begeistern.

Klingt alles kompliziert? Dann setzen Sie auf erfahrene „Grenzgänger" und sourcen Sie die internationale Versandabwicklung an einen Fulfillment-Partner aus. Dieser übernimmt für Sie als Generalunternehmer den gesamten Export.


 

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