Integration von Menschen mit Handicap: Bei BFS und BAUR eigentlich Normalität, für Öffentlichkeit und Medien jedoch etwas ganz Besonderes
Anlässlich des „Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung" am 03.12.2011 waren ausgewählte Medienvertreter zu BAUR und BFS eingeladen um zu zeigen, wie Menschen mit Handicap in die einzelnen Unternehmen der BAUR-Gruppe integriert sind.
Dabei ist es bei BFS schon immer Normalität, dass Menschen mit Behinderung "Kollegen" sind, Mitarbeiter wie du und ich - und nicht viel Aufsehen erregen. Genau diese Normalität ist aber auch das Besondere - weshalb sich zahlreiche Medienvertreter gemeinsam mit Vertretern des Betriebsrates, dem Vertrauenmann der Schwerbehinderten sowie Vertretern des Arbeitsamtes vor Ort einfanden, um einigen Kollegen mit Handicap über die Schulter zu schauen und deren Tätigkeit und Arbeitsumfeld kennen zu lernen.
Auch zwei Kollegen der BFS stellen sich und ihre persönliche Geschichte bei der Veranstaltung vor: Anna-Maria Herr und Oliver Stumpf, die beide im Bereich Kundendialog am Contact-Center-Standort Burgkunstadt beschäftigt sind.

hintere Reihe v.links: Doris Bergmann (Arbeitgeberbeauftragte für Menschen mit Behinderung), Dr. Jörg Hoepfner (Pressesprecher der BAUR Gruppe), Gerhard Braatz (Vertrauensmann der Schwerbehinderten); vordere Reihe v.links: Manfred Neuberger (BAUR Logistik), Oliver Stumpf, David Behringer (2. HTS);es fehlt Anna-Maria Herr
Rund 50 Bewerbungen hatte Oliver Stumpf geschrieben. Vergeblich. »Die Mauer im Kopf war einfach da«, sagt der 26-Jährige. Denn der gelernte Bürokaufmann aus Kronach sitzt im Rollstuhl. Inzwischen arbeitet er erfolgreich im Contact-Center und will dort bald zum Teamleiter aufsteigen. »Ich spüre keinerlei Einschränkungen«, sagt er. Aufzüge bringen ihn in die Büros, in die Kantine führt eine Rampe, und die Toiletten sind auch behindertengerecht ausgebaut.
Auch Anna-Maria Herr (24 Jahre) berichtet, dass es für Behinderte auch Karrierechancen gibt. Nach drei Jahren im BFS Contact-Center ist sie jetzt als Supervisor tätig und steuert und koordiniert die Arbeit ihrer Kollegen.
Zwei von vielen, positiven Beispielen, die zeigen, dass die BFS eine Integration behinderter Menschen wirklich lebt.
Lesen Sie hier einen Bericht des Obermain Tagblatt zur Integration behinderter bei BAUR und BFS:

